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(Fr)esstief – Was tun?

Verbissenheit, Stress, Druck…
Das alles bewirkt bei mir Absturz, gehts euch auch so? Zurückfallen in dieses ungesunde, maßlose Essverhalten. Vielleicht kennt ihr das: bis gestern lief alles on point. Und zack, heute ist es irgendwie komisch, man fällt und am Tag darauf fällt man tiefer, noch tiefer und schon steckt man in einem Loch, in einem komischen “Ich esse Shit” Tief. Und schwups sind 2 Wochen um, du fühlst dich kacke, du bist aufgedunsen, fühlst dich eklig, hast Wassereinlagerungen des Todes und es war S O. UNNÖTIG.

 


Linkes Bild entstand nach einem solchen Tief. Wassereinlagerungen, aufgedunsen, ich habe mich so eklig und ungesund gefühlt. Rechs: momentan Ausgeglichen, gesundes und normales Essverhalten, glücklich.

 

Phasen in denen man sich “gehen lässt” sind absolut ok!! Daran gibt es nichts verwerfliches. Aber ich finde, ein GROSSER Unterschied macht der Grund, WIESO man diese Phase hat. Weihnachtsgönnung? Urlaub? Leben genießen? Coool, dann haut rein! 😍😁 Aber es gibt eben auch diese “Fress” Phasen die N I C H T gut tun. Diese Phasen, in denen man sich täglich noch beschissener fühlt, und nicht genau weiß, was zur Hölle man da gerade treibt…
ich glaube, ich hab den Dreh raus, wie ich diese Situationen vermeide. Ich war noch nie so ausgeglichen und “gesund”, mit einem normalen Essverhalten wie im Moment.

Das hier sind meine persönlichen Erfahrungen und Tipps. Ich kann nicht für jeden sprechen und kann euch nur das weiter geben, was für mich funktioniert.

Es ist enorm hilfreich, sich selbst seinen Stress zu nehmen! Ich muss MÖGLICHST schnell in Form kommen, ich muss dies, ich muss das – Verbissenheit. Und das geht eine Weile gut bei mir, dann kommt meistens der erste Rückschritt – Disziplin lässt nach, der erste “Ausrutscher”, der nächste Schritt rückwärts und schon ist man in diesem Loch.

Sieh alles mal so: auch wenn du einen “Ausrutscher” hast. Ist ok!:) kein Weltuntergang! Relax, mach dir keinen Druck und weiter geht’s. Ist doch nicht schlimm, wenn du ne Pizza und noch nen ganzen Kuchen verdrückst. Steigere dich nicht rein und mach kein riesen Ding draus, es muss nicht alles perfekt laufen. Mach einfach weiter, esse wieder ausgewogen, gesund, gönne dir auch am nächsten Tag etwas und bleib cool. Falle nicht in dieses Loch rein, weil erst dann machst du tatsächlich Rückschritte.

Weiterer Punkt: BALANCE! Ich glaube, das ist mein liebstes Wort! Balance ist A L L E S! Finde immer irgendwie ein Maß! Bei mir ist E X T R E M nie gut, damit habe ich auf lange Sicht immer blöde Erfahrungen gemacht. Ich liebe gesundes Essen! Aber ich liebe auch mal Schokolade, Fast Food und ich trinke Alkohol. Das alles genieße ich in Maßen. Die Dosis macht das Gift. Hör auf, dir alles zu verbieten, das erzeugt wieder Stress, Druck, usw….
Genieße einfach deine Kugel Eis aber stopfe dich nicht gleich mit 6 Kugeln voll, das befriedigt dich auch nicht mehr. Versuche, ein Maß zu finden, lieber öfter und jeden Tag etwas gönnen als sich ewig und drei Tage alles zu verbieten und dann in ein “Fress-Loch” zu fallen.

Esse, aber Überesse dich nicht! Ich nehme mir Zeit fürs Essen. Ich esse bewusst, ich kaue gründlich, ich esse langsam. Versuche zu vermeiden, Nahrung irgendwie gestresst und unter Zeitdruck in dich reinzuschaufeln. Zeit nehmen, bewusst essen, genießen!

 

Und was tun, wenn man sich schon in diesem Loch befindet? Mein bester Tipp ist, wenn du so gar nicht raus kommst:

Plane für den nächsten Tag deine Stunden sinnvoll und wohl durchdacht, wähle dafür am besten das Wochenende! Aufstehen, einen Kaffee/ Tee in Ruhe trinken und dann deine Ziele aufschreiben. Was ist dir wichtig, willst du gesund leben? Abnehmen? Schreibe auf, was du ändern möchtest, wieso du dich schlecht fühlst. Schreibe A L L E S   auf, das bringt Klarheit in deinen Kopf. Danach: Sport oder aufräumen. Irgendwie aktiv sein. Freunde treffen, etwas leckeres kochen, etwas unternehmen. Plane deinen Tag mit Dingen, die für gut tun.

 

Und so gehst du jeden Tag vor. Lies dir jeden Morgen deine Ziele durch und halte dir vor Augen, was dir WICHTIG ist. Und was auch super funktioniert: das Gefühl, wenn du dich GUT fühlst festhalten. Per Video oder in einem Buch. Und immer, wenn du wieder in ein Loch zu fallen drohst, liest du durch, wieso du glücklich bist. ❤️ Deine Gedanken sind deine Waffe gegen ein Tief. Du entscheidest über deine Gedanken und kannst diese leiten!

Was mir auch ungemein hilft: Selbstakzeptanz! Akzeptiere dich so, wie du gerade aussiehst. Du fühlst dich unwohl? Du änderst ja etwas dran! Es kann nur besser werden, Step by Step. Und Selbsthass ist keine gute Grundlage, um erfolgreich zu sein. Führt zu Unzufriedenheit, Stress, Druck … da wären wir wieder beim Thema. (Siehe oben)

Und noch ein letzter, sehr wichtiger Gedanke für mich: Genug ist genug. Versucht mal, auf euren Körper zu hören! Du bist satt? Gut, dann iss nicht weiter! Du bist hungrig? Dann iss etwas. UND: es gibt keine “Bösen” und “Guten” Lebensmittel. Ich achte natürlich auf Proteine, Kohlenhydrate und Fette und habe ein Auge auf meine Mikronährstoffe! Aber Lebensmittel in Gut und Böse zu unterteilen ist Schwachsinn. Am Ende ist Essen eine Energiequelle. Versucht, das ganz einfach zu sehen, kein großes Tamtam darum zu machen. Ernährt euch mikronährstoffreich, achtet auf eure Makronährstoffe aber Verbote und böse Lebensmittel? Come on, relax:)

It’s all about BALANCE

 

Sooo, ich hoffe euch hat dieser Post ein wenig geholfen. Schreibt mir gerne eure Erfahrungen und Tipps in die Kommentare, ich bin gespannt.

Eure Vero :*

 

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9 Kommentare

  • Antworten Bahar

    Hi Veronika,

    das hast du so gut beschrieben. Aber ich glaube diesen Gedanken um das Essen bekommt man nie wieder weg. Essen als normal zu betrachten wie jeder andere ist schwierig, wenn man mal In dieses Loch gerutscht ist. Kannst du das immer so umsetzen ?

    Kuss Bahar

    13. Februar 2018 um 19:55
    • Antworten Veronika Eibeler

      Ja mittlerweile bin ich total ausgeglichen! Aber es war ein langer weg!

      24. Februar 2018 um 17:56
  • Antworten Julia

    Du schreibst mir einfach aus der Seele. Alle die Gedanken und Situationen, die du beschrieben hast, habe ich schon durchlebt und durchlebe ich immer wieder. Aber sich Stress zu machen macht keinen Sinn! Wie du sagst, Balance is the key… vielen Dank für deine Tipps. Ich werde das auf jeden Fall mal probieren ☺️

    13. Februar 2018 um 21:11
  • Antworten Vivi

    Du hast das mega gut beschrieben. Gerade das Gefühl warum man in so ein Loch fällt trifft es auf den Punkt. Ich versuche mal deine Tipps mitzunehmen um das zu vermeiden das es wieder passiert. Ich hab zwar nie dieses Gut und Böse im Kopf aber ich erlaube mir eben während der Diät fast nichts und das ist der Punkt der am Ende oft nach 3-4 Wochen wieder im Binge endet… und das Gefühl danach, aufgebläht und schlecht, das Gefühl ist sooo eklig. Ich frage mich das währenddessen mega oft: Warum isst du grad eine Pizza und ne Portion Nudeln hinterher, du platzt fast… Trotzdem schieb ich die Nudeln dennoch hinterher.

    14. Februar 2018 um 8:57
    • Antworten Veronika Eibeler

      Ich weiß genau, was du meinst! ❤️
      Du schaffst das! Step by step 🙂

      24. Februar 2018 um 17:55
  • Antworten Steffi

    Hallo Vero,
    toller Blogpost, ich will versuchen deine Tipps zu befolgen, doch das schwerste ist daran für mich die Selbstakzeptanz.

    14. Februar 2018 um 11:01
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